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Berufsabschlussanerkennung

Wir unterstützen Sie federführend im Prozess der Berufsanerkennung und regeln problemlos alle Formalitäten für Ihre neuen Mitarbeiter. Das entsprechende "Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen" trat am 1. April 2012, gemäß Artikel 76 Absatz 2 des Grundgesetzes, in Kraft.

Das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz, kurz BQFG, soll über die Feststellung der Gleichwertigkeit von Berufsqualifikationen entscheiden und stellt ein Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen dar. 

Weitere Informationen zum Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz 

Blaue Karte EU

Neben dem Berufsanerkennungsgesetz wurden 2012 die Richtlinien der blauen Karte EU umgesetzt. Diese soll die Migration von Hochqualifizierten erleichtern und fördern. Dank der Blauen Karte EU können Drittstaatsangehörige, die einen Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Qualifikation besitzen, eine Aufenthaltserlaubnis erhalten und in Deutschland einer ihrer Qualifikation angemessene Beschäftigung nachgehen.  


Detaillierte Fakten erhalten Sie auf den weiterführenden Seiten:

Gesetz zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union
Quelle: www.bluecard-eu.de/blaue-karte-eu-deutschland

Blaue Karte EU Deutschland

Die Blaue Karte EU Deutschland ist ein Aufenthaltstitel, also ein Nachweis(-dokument) über den legalen Aufenthalt eines Angehörigen eines Drittstaates in einem EU-Mitgliedsstaat zum Zwecke der Erwerbstätigkeit. Sie ist für Angehörige von Nicht-EU-Staaten gedacht. Für Mitglieder von EU-Staaten gilt Freizügigkeit hinsichtlich ihres Aufenthalts. 


Die EU-Richtlinie zur Blue Card wurde in Deutschland am 1. Juli 2012 durch das Gesetz zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union Teil des deutschen Rechts. Es wurde insbesondere das Aufenthaltsgesetz modifiziert. Kernvorschrift ist § 19a Aufenthaltsgesetz - Blaue Karte EU. 

Wer kann eine Blue Card beantragen? 

Eine Blaue Karte EU beantragen, kann ein Staatsangehöriger eines Nicht-EU Landes, wenn er 
a) entweder einen deutschen oder einen anerkannten ausländischen oder einen einem deutschen Hochschulabschluss vergleichbaren ausländischen Hochschulabschluss und 
b) einen Arbeitsvertrag mit einem Bruttojahresgehalt in Höhe von mindestens 44.800 € (3733 Euro monatlich), in sogenannten Mangelberufen (Naturwissenschaftler, Mathematiker, Ingenieure, Ärzte und IT-Fachkräfte ) in Höhe von 34.944 € (2912 Euro monatlich) hat.  

Nachfolgend Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Blauen Karte EU

Muss der Ausländer die Blue Card EU vor der Einreise beantragen?

Ja. Die Einreise nach Deutschland richtet sich nach den allgemeinen Einreisevorschriften. Danach muss für Angehörige der meisten Drittstaaten der Antrag auf die Blue Card EU vor der Einreise nach Deutschland gestellt werden. Zuständig ist die jeweilige deutsche Auslandsvertretung. 

Wie lange ist eine Blue Card gültig?

Die Blaue Karte EU ist zunächst für höchstens vier Jahre gültig. Wenn das Arbeitsverhältnis für weniger als vier Jahre bestehen soll, es also befristet ist, wird die Blaue Karte für die Dauer des Arbeitsvertrags plus drei Monate erteilt. Sie kann danach verlängert werden bzw. es wird eine Niederlassungserlaubnis erteilt. 

Wann kann der Inhaber einer Blue Card ein Recht zum Daueraufenthalt in Deutschland erhalten?

Ausländer, die eine Blaue Karte EU besitzen, können bereits nach 33 Monaten einen permanenten Aufenthaltstitel beantragen. Verfügen sie über Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1, können sie bereits nach 21 Monaten ein Daueraufenthaltsrecht beantragen (s. § 19a Abs. 6 AufenthaltsGesetz). 

Kann die Blue Card bei einem längeren Aufenthalt außerhalb der EU verloren gehen?

Inhaber der Blauen Karte EU dürfen sich bis zu zwölf Monate außerhalb der EU aufhalten, ohne dass sie dadurch das Aufenthaltsrecht in Deutschland bzw. der EU verlieren. 

Können Inhaber einer Blue Card in ein anderes EU-Land weiterwandern?

Besitzer einer Blauen Karte EU haben nach 18 Monaten Aufenthalt in Deutschland das Recht, in einen anderen EU-Staat weiterzuwandern.

Werden die Aufenthaltszeiten mit einer Blauen Karte in anderen EU-Staaten auf ein Daueraufenthaltsrecht angerechnet?

Hat sich der Ausländer mit einer Blauen Karte EU bereits in andren EU-Mitgliedsstaaten aufgehalten, so zählen diese Aufenthaltszeiten für den Erhalt eines Daueraufenthaltsrechts in Deutschland mit.

Muss bei der Weiterwanderung innerhalb der EU ein Visumverfahren durchgeführt werden?

Will der Ausländer innerhalb der EU weiterwandern, so ist in fast allen EU-Ländern kein Visum erforderlich. Der Antrag kann im Inland gestellt werden. In Deutschland muss der Antrag innerhalb eines Monats nach der Einreise nach Deutschland gestellt werden.

Wird eine Vorrangprüfung durchgeführt? Werden Angehörige des deutschen Arbeitsmarkts privilegiert behandelt?

Vorrangprüfung bedeutet, dass geprüft wird, ob deutsche Arbeitnehmer für die Besetzung des Arbeitsplatzes in Frage kommen. Auf eine solche Vorrangprüfung wird bei Erreichen der Gehaltsgrenzen verzichtet. Allerdings findet eine Prüfung der Arbeitsbedingungen statt. 

Wird ein Gehalt in Höhe von mindestens 34.944 Euro bezahlt, findet eine Vorrangprüfung für Nicht-Mangelberufe statt, damit eine Blue Card erteilt werden kann. 

Können Familienangehörige von Blue-Card-Inhabern in Deutschland uneingeschränkt arbeiten?

Familienangehörige von Inhabern einer Blauen Karte EU dürfen ohne Wartezeit uneingeschränkt in Deutschland arbeiten.

Müssen Ehegatten vor der Einreise deutsche Sprachkenntnisse besitzen?

Der Ehegattennachzug ist nicht vom Nachweis deutscher Sprachkenntnisse oder anderer Integrationsmaßnahmen abhängig. Selbst einfache Deutschkenntnisse sind für den Ehegatten nicht erforderlich.

Umsetzung der Hochqualifizierten Richtlinie der Europäischen Union

Grundlage der EU Bluecard ist eine Richtline der Europäischen Union, nämlich die Richtlinie 2009/50/EG zur Blauen Karte. Die Blaue Karte EU dient dem Zweck, hochqualifizierten Drittstaatenangehörigen den Aufenthalt in der EU gewähren. Damit soll einem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. 

Die Zulassungsregeln der einzelnen EU-Staaten bleiben von der EU-Richtlinie unberührt. Sie regelt nicht den Zuzug von Drittstaatenangehörigen, die auf Grund internationaler Verpflichtungen Schutz genießen, die sich wegen eines Forschungsaufenthalts in der Europäischen Union aufhalten, die im Rahmen des Familiennachzugs einreisen oder die nicht abgeschoben werden können. 

Die Inhaber der Blauen Karte EU (Blue Card) sollen das gleiche Entgelt wie die Unionsbürger in vergleichbarer Position erhalten. Eine Gleichstellung hinsichtlich von Ansprüchen auf Berufsbildung oder Sozialhilfe ist nicht vorgeschrieben, soll aber angestrebt werden. Die Bluecard ist befristet. Die Gültigkeitsdauer beträgt ein bis vier Jahre. Das Format innerhalt der EU ist einheitlich und entspricht der Verordnung (EG) 1030/2002.



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